Posted by on Dienstag, 5. Juni 2012 in Blog, Fotografie | Keine Kommentare

Kameras sorgen für die korrekte Belichtung, stellen automatisch scharf. Nur den Bildausschnitt können sie noch nicht selbstständig festlegen. Die neue NEX-F3 allerdings schon – zumindest bei Portrait-Aufnahmen. Ihre neues Auto Portrait Framing  schneidet ein mittig aufgenommenes Portrait nach allen Regeln der Kunst zu. Am letzten Wochenende konnte ich die NEX-F3 bereits für einige Stunden ausprobieren.

Originalaufnahme

Wer sich noch nie Gedanken zur Bildgestaltung gemacht hat, nimmt ein Portrait meistens so auf: Kamera mittig aufs Gesicht ausrichten, abdrücken – fertig. Das Hauptmotiv ist dann langweilig in der Bildmitte platziert, drumherum gibt es viel unnützes Beiwerk. Wie viel besser wirkt ein Portraitfoto jedoch, wenn es nach anerkannten Regeln der Kunst gestaltet ist! Zum Beispiel nach der Drittelregel oder den Regeln des Goldenen Schnitts.

Automatischer Zuschnitt mit der „Auto Portrait Framing“-Funktion der NEX-F3

Dazu muss man allerdings diese Regeln erst einmal kennen. Oder eben die Auto Portrait Framing-Funktion der neuen NEX-F3 einsetzen. Sie schneidet ein langweilig gestaltetes Portraitfoto direkt nach der Aufnahme automatisch so zu, dass ein spannendes Bild entsteht. Ich habe es letztes Wochenende ausprobiert: Es funktioniert wirklich. Nicht bei jeder Aufnahme, doch recht häufig. Die Automatik schneidet das Portrait im Hochformat aus und wählt dabei den Bildausschnitt so, dass zumindest ein Auge auf einem Schnittpunkt von gedachten Hilfslinien nach der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt zu liegen kommt. So ganz bin ich allerdings nicht zu den Geheimnissen vorgedrungen, nach welchen dieser Gestaltungsregeln die NEX-F3 den Ausschnitt festlegt. Dazu konnte ich die Funktion nicht intensiv genug testen. Immerhin: Falls man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, ist die Originalaufnahme nicht verloren. Die NEX-F3 speichert die zugeschnittene Variante als separate Datei.