Posted by on Samstag, 12. Oktober 2013 in Blog, Fotografie | Keine Kommentare

Dass die neue „Vollformat-NEX“ bald als A7 beziehungsweise A7R erscheinen wird, steht kaum noch außer Frage. Doch wie wird die neue Kamera aussehen? Durchs Web schwirren immer mehr technische Daten, Bilder habe ich bislang aber keine finden können. Immerhin eine Zeichnung habe ich aufgetrieben. Demnach hätte die A7 eine gewisse Ähnlichkeit mit der Olympus OM-D, also einen fest eingebauten Sucher, der einen ausgeprägten Buckel bildet. Bei der Frage, ob und welche Vollformat-E-Objektive Sony mit der A7 einführen wird, lichten sich indessen die Nebel etwas. Und auch die RX10 scheint eine ausgemachte Sache zu sein.

Das Bild oben zeigt rechts angeblich eine Design-Skizze der A7. Wie authentisch sie ist, kann ich nicht sagen. Ich habe aber so meine Zweifel, dass Sony einfach nur elektronischen Sucher oben aufs Gehäuse einer NEX-7 pflanzt. Die Kameras werden sicher schicken aussehen.

Vor ein paar Tagen habe ich ja noch vernehmbar geseufzt, dass Sony doch bitte mit der A7 auch E-Mount-Objektive fürs Vollformat bringen möge. Das scheint zu klappen. Die folgenden Objektive könnten mit der A7 vorgestellt werden:

  • Zeiss FE 24-70/4.0 OSS (verfügbar ab Anfang 2014)
  • Zeiss FE 70-200/4.0 OSS (vermutlich ebenfalls ab Anfang 2014)
  • Sony G 28-70/3.5-5.6 (wahrscheinlich kein OSS)
  • Zeiss FE 35/2.8
  • Zeiss FE 55/1.8

Weiterhin im Dunkeln bleibt die Frage, was Sony mit der RX10 bringen könnte. Hieß es zunächst, die RX10 sei eine kleine Schwester der R1 mit APC-S-Sensor und moderatem Zoom, gehen die Gerüchte nun in eine ganz andere Richtung: Demzufolge wird die RX10 wie auch schon die RX100-Zwillinge auf einem 1-Zoll-Sensor basieren. Spekuliert wird nun, dass sie mit einem lichtstarken Superzoom ausgestattet ist, einem 24-200/2.8. Zudem soll die RX10 einen elektronischen Sucher fest an Bord haben.

„Back to the roots” hieße das, sollten sich die Gerüchte zur RX10 bewahrheiten. Denn mit einem fest verbautem Sucher und dem lichtstarken Superzoom käme sie schon sehr nah an die Minolta Dimage 7 heran, die als eine der ersten Bridge-Kameras gilt (und meine erste Digitalkamera war). In die Hosentasche passt eine derart üppig ausgestattete All-In-One-Kamera natürlich nicht mehr, wäre aber sicherlich dennoch um einiges leichter und kompakter als eine vergleichbar ausgestattete DSLR.