Posted by on Samstag, 22. März 2014 in Blog, Fotografie | 5 Kommentare

Dpreview hat vorgestern (endlich) einen Test der Sony RX10 veröffentlicht. Die Jungs aus Seattle gelten ja durchaus als kritisch, wie sie erst unlängst bei ihrem Test der A7 wieder einmal gezeigt haben. Da hat es mich jetzt besonders gefreut, dass dpreview der RX10 einen „Gold Award“ vergeben hat.

Normalerweise ist es mir recht schnuppe, was andere Tester zu einer Kamera meinen. OK, nicht ganz, ich lese natürlich auch Testberichte, die ich nicht selber verfasst habe :-). Aber dass dpreview jetzt im ausführlichen Testbericht die RX10 würdigt, ist mir jetzt doch der Erwähnung wert. Und zwar deshalb, weil dpreview aus meiner Sicht das Konzept der Kamera verstanden hat. Für dpreview ist die RX10 – anders als für viele andere Tester – eben keine simple Bridge- oder Superzoom-Kamera. Sondern vielmehr eine Art Komplettsystem mit einem lichtstarken Zoomobjektiv.

dpreview hebt insbesondere die sehr gute Bildqualität und das exzellente Zoomobjektiv hervor. Kritik üben die Tester (wieder einmal) an der ihrer Meinung zu forschen JPEG-Aufbereitung. Das war ja auch schon beim Test der A7 ein großer Kritikpunkt.

Für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar: Natürlich lässt sich auch bei der RX10 einstellen, was der Bildprozessor so alles anstellen soll – und was nicht. Gut, dass dpreview keine Autos testen. Da kämen sie wohlmöglich auf die Idee, dass das Lenkrad schlecht erreichbar ist, weil der Fahrersitz ab Werk zu weit nach hinten geschoben ist. Kleiner Tipp von mir an die Redaktion (und an RX10-Besitzer): Der Kreativstil Neutral bereitet die Daten wesentlich zurückhaltender auf.