Posted by on Dienstag, 22. Juli 2014 in Blog, Fotografie | Keine Kommentare

Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich die Sony Alpha 7s für ein einige Tage zum Test hier hatte. Ich war allerdings derart beschäftigt, dass ich erst jetzt dazu komme, meine Eindrücke hier zu posten.

Das Besondere an der Alpha 7s ist: Sony hat der Kamera einen Vollformatsensor mit sehr moderaten zwölf Megapixel spendiert. Bei dieser doch sehr geringen Sensorauflösung hatte Sony vor allem die Videofilmer im Blick, für die die Kamera spezialisiert ist. Die A7s ist die erste Vollformatkamera, die beim Filmen den ganzen Sensor auslöst – also ohne Lineskipping.

Für Fotografen ist das allerdings weniger wichtig. Die interessiert vielmehr die Frage, wie die A7s mit hohen ISO-Zahlen klarkommt. Ich kann nur sagen: überragend! Meine A7 geht ja auch bis ISO 25.600 hoch, aber mehr als ISO 8000 mag ich ihr nicht zutrauen. Bei noch höheren ISO-Werten bricht vor allem der Dynamikumfang ein, die Aufnahmen wirken flau und schlapp. Nicht so bei der Alpha 7s, die wahrt auch in sehr ISO-Spähren noch die Übersicht zwischen den verschiedenen Tonwertstufen.

Dieser hohe Dynamikumfang (ich hab’s bis ISO 64.000 ausprobiert) hat mich wesentlich mehr begeistert, als das Rauschverhalten. Dass die A7s bei derart hohen ISO-Werten Korn übers Bild legt, stört mich nicht im Geringsten. Viel wichtiger finde ich, dass die Kamera eben auch bei sehr ISO-Werten noch Tonwerte derart übersichtlich auseinander halten kann. Unten findet ihr ein paar Bilder, die hoffentlich zeigen, warum ich von der Alpha 7s ziemlich begeistert bin.

Getestet habe ich die Alpha 7s für das Fotomagazin, meinen Testbericht könnt ihr in der aktuellen Ausgabe nachlesen. Bei digitalkamera.de gibt es das komplette als PDF-Download für fünf Euro.

Ach, übrigens: Das Titelbild zu diesem Beitrag hat Reinhard Schug fotografiert – danke, Reini!