Posted by on Sonntag, 14. Dezember 2014 in Blog, Fotografie | 10 Kommentare

Als Kameratester bekomme ich ja so manchen Apparat in die Hände. Gerade erst habe ich die neue Canon EOS 7D II getestet, aktuell bin ich mit der Samsung NX1 unterwegs. Da kommen einem schon so einige Funktionen und Features unter, die mir an meiner Alpha 7 oder Alpha 77 II auch gefallen würden.

Kürzlich habe ich die Canon EOS 7D II getestet, mein Bericht ist auf digitalkamera.de erschienen. Aktuell bin ich mit einer Samsung NX1 unterwegs, der Testbereich dazu ist noch in Arbeit. Beide Kameras haben Funktionen, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Bei der Canon ist es das Autofokus-System, das Hardware-seitig mit dem der Alpha 77 II vergleichbar ist. Bei der Software und damit bei den Konfigurationsmöglichkeiten hat Canon jedoch einiges mehr zu bieten als Sony bei der Alpha 77 II. Dem vielleicht berechtigten Einwand, dass jede weitere AF-Option die Bedienung nur unnötig verkompliziert, begegnet Canon mit einem cleveren Trick: Bei der EOS 7D II gibt es gleich sechs Presets für typische Sport- und Action-Motive. Sie alle lassen sich übrigens individuell anpassen. Nicht zu vergessen, dass Canon auch eine sehr ausführliche Anleitung zu den Möglichkeiten des AF-Systems veröffentlicht hat (leider nur auf Englisch).

Bei Sony-Kameras fehlt zudem die Möglichkeit, das Spotmessfeld mit dem aktuellen Fokusfeld koppeln zu können. Das ist bei Canon schon lange Standard, aber auch die Samsung NX1 kann’s. Was mich aber an der Samsung-Kamera (neben der abartigen Serienbildrate) noch mehr begeistert hat, ist ihre sehr ausgereifte Touch-Bedienung. Wie bei einem Smartphone ist auf dem Display der NX1 praktisch alles interaktiv. Um eine Einstellung zu ändern, reicht ein Fingertipper darauf. Es gibt sogar eine Art Kontrollzentrum, das mit einem Fingerwischer vom oberen Displayrand her aufgezogen werden kann.

Sony, schaut ich die Kameras der Konkurrenz ruhig einmal an. Da gibt es die eine oder andere gute Idee, wie die Alphas noch besser werden könnten.