Posted by on Dienstag, 13. Januar 2015 in Blog, Fotografie | Keine Kommentare

Seit September 2014 ist das 90er Makro für FE-Mount auf der Roadmap von Sony. Anfang Januar gab es auf der CES 2015 nun ein Mock-up des Objektivs zu sehen. Das Foto vom Prototyp lässt einige Rückschlüsse auf das kommende Makro-Objektiv für die Alpha-7-Familie zu.

Auf der CES 2015 in Las Vegas hat Sony erstmals ein Mockup des 90er Makros gezeigt. Das Objektiv für FE-Mount soll noch in diesem Jahr kommen.

Auf der CES 2015 in Las Vegas hat Sony ein Mock-up des 90er Makros gezeigt. Das Objektiv für FE-Mount soll noch in diesem Jahr kommen.

Auf der Photokina 2014 ließ Sony erstmals durchsickern, dass dieses Jahr ein Makro für das FE-Bajonett kommen soll. Die Eckdaten sind seither bekannt: Das Objektiv wird 90 Millimeter Brennweite aufweisen bei einer Lichtstärke von F/2.8. Es ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet und gehört Sonys professioneller G-Linie an. Das alles lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: FE 90mm/2.8 Macro G OSS.

Nun hat Sony auf der CES Anfangs des Monats ein Mock-up des Objektivs gezeigt, das weitere Details enthüllt. Das 90er Makro ist offensichtlich mit einem breiten Fokusring versehen, manuelles Scharfstellen dürfte kein Problem damit sein. Zu erkennen ist aber auch, dass das 90er Makro mit einem Fokuslimiter versehen ist. Er lässt sich abschalten oder begrenzt wahlweise den Fokusbereich von ∞ – 50 cm bzw. von 50 cm – 28 cm.

Bleibt es bei einer Naheinstellgrenze von 28 cm, käme das 90er nur auf einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,

Bei einer Naheinstellgrenze von 28 cm käme das 90er auf einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1.

Sollte es dabei bleiben, dass sich das 90er Makro bis hinab zu 28 cm Entfernung fokussieren lässt, käme es auf einen Abbildungsmaßstab von 1:1.

Keine neuen Informationen gibt es übrigens zum Preis und zur Markteinführung. Letztere ist offenbar für März 2015 geplant.

Korrektur am 13.01.2014 um 15:30

In der ersten Fassung des Beitrags hatte ich noch geschrieben, dass bei einer Naheinstellgrenze von 28 cm lediglich ein Abbildungsmaßstab von 1:2 zu erzielen sei. Das ist falsch, richtig ist: Der maximale Abbildungsmaßstab wird ca. 1:1 betragen. Leider habe ich bei der Berechnung des Abbildungsmaßstab Fokusentfernung (gemessen ab Sensorebene) und Arbeitsdistanz (gemessen ab Frontlinse) durcheinandergebracht.