ODER: AUF DEN HUND GEKOMMEN

 

Unser kleines Rudel (pardon: Familie) hat am zweiten Samstag im August 2012 Zuwachs bekommen. Janna, eine Labrador-Hündin, ist bei uns eingezogen. Für mich ist das ein schöner Anlass, mal wieder meine eigene Kamera aus dem Schrank zu kriegen (und nicht nur mit Testkameras zu fotografieren). Hier gibt es Fotos und Geschichten von Janna.

Workshop zur Alpha-7-Familie in München

Posted by on Montag, 2. Februar 2015 in Blog, Fotografie, Standard | 2 Kommentare

Workshop zur Alpha-7-Familie in München

Ich bekomme immer mehr Anfragen zu den Funktionen und der Bedienung der Alpha-7-Kameras. Da liegt es doch nahe, dass man sich einfach mal zusammensetzt und alle Fragen bespricht. Wer in München oder im Umland wohnt, hat dazu am Freitag, den 27. Februar 2015 Gelegenheit. Ich werde da ab 15 Uhr einen kleinen Einführungs-Workshop zum Alpha-7-System halten. Im Workshop Fotografieren mit den spiegellosen Systemkameras von Sony geht es zunächst darum, wie man die Alpha 7 (A7, A7R, A7S und A7 II) grundsätzlich konfiguriert, sodass sie perfekt zu den Bedürfnissen eines jeden Fotografen passen. Ich möchte aber auch auf die Spezialitäten von Sony eingehen, etwa auf den Augen-AF oder den (mit der Alpha 7 II nochmals erweiterten Lock-On-AF). Falls Interesse besteht, werden wir auch noch das Thema A-Mount- und Fremdobjektive an die Alpha 7 adaptieren behandeln. Und überhaupt alle Fragen, die die Workshop-Teilnehmer so...

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Legendäres Meyer Görlitz Trioplan kommt wieder

Posted by on Donnerstag, 14. Mai 2015 in Blog, Fotografie | 4 Kommentare

Legendäres Meyer Görlitz Trioplan kommt wieder

Meyer-Optik-Görlitz lässt das legendäre Trioplan 2,8/100 mm wieder auferstehen. Das Original ist heute ein vielgesuchtes Sammlerstück, zeichnet es doch dank seiner 15 Blendenlammellen ein unverkennbares »Seifenblasen-Bokeh«. Ende des Jahres soll das Objektiv auf den Markt kommen, auch für Sony-E-Mount. Der erste Prototypen wird am 16. Mai auf den 17. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen zu sehen sein. Ursprünglich war die Trioplan-Baureihe eine preisgünstige Konstruktion, die aus lediglich drei unvergüteten Linsen bestand. Bereits Anfang der 60er Jahre gab Meyer-Optik (die Firma war inzwischen in die VEB Optisch-Feinmechanische Werke Görlitz aufgegangen) die Konstruktion auf, dennoch sind Objektive aus dieser Zeit heute sehr begehrt. Grund dafür sind 15 (!) Blendenlamellen, die insbesondere beim Trioplan 1:2,8/100 mm für ein ganz charakteristisches Bokeh sorgen. Seit 2014 nutzt Globell Deutschland die Marke Meyer-Optik-Görlitz wieder und legt nun das legendäre Trioplan f2,8/100 mm erneut auf. Anders als beim Urahn besteht die Neuauflage aus vergütetem Schottglas. Produziert wird das neue Trioplan nach Angaben von Globell in Deutschland. An der Entwicklung arbeitet Dr. Wolf-Dieter Prenzel, ehemaliger leitender Ingenieur der Feinoptisches Werk Görlitz GmbH (Meyer-Optik), mit. Einen ersten Prototypen wird es es am 16. Mai auf den 17. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen zu sehen geben. Ab Dezember 2015 soll das neue Trioplan 2,8/100 mm dann erhältlich sein. Bis dahin wird das äußere Erscheinungsbild noch leicht überarbeitet. Das Trioplan 2,8/100 mm wird es mit Anschlüssen für M42, Canon, Nikon, Fuji X,  Sony E und MFT geben; es soll rund 1.400 Euro kosten. Technische Daten des Trioplan f2,8/100 mm (Prototyp) Optischer Aufbau als klassisches Triplet | 3 Linsen / 3 Gruppen Relatives Öffnungsverhältnis / Lichtstärke: 1:2,8 stufenlos abblendbar bis 1:22 Irisblende mit 15 speziell berechneten Blendenlamellen aus Lamellenbandstahl Brennweite: 100 mm Bildformat: 24 mm x 36 mm (Bildkreisdurchmesser  44 mm) Bildwinkel: 24° Filtergewinde: M 52 x 0,75 Aufsteckdurchmesser: 54 mm PS: Einen sehr lesenswerten Beitrag zum Ur-Trioplan hat Anette Damm in fotoespresso 4/2014 (ab Seite 14)...

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Schon ausprobiert: Makroobjektiv Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS

Posted by on Dienstag, 12. Mai 2015 in Blog, Review | 6 Kommentare

Schon ausprobiert: Makroobjektiv Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS

Noch ist das neue Makroobjektiv Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS nicht erhältlich. Doch ich konnte bereits ein erstes Sample für ein paar Tage ausprobieren. Fast noch mehr als die optische Leistung haben mit dabei Ausstattung und Handling des SEL-90M28G begeistert. Den überaus positiven Eindruck, den ich vom neuen E-Mount-Makro gewonnen habe, trüben nur ganz wenige Kritikpunkte. Benjamin Kirchheim von digitalkamera.de hatte das Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS letzte Woche zum Test im Lübecker Labor. Und weil er mit seinem Testbericht: Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS (SEL-90M28G) zügig vorangekommen ist, blieben mir ein paar Tage Zeit, mich ebenfalls mit dem neuen E-Mount-Makro zu beschäftigen. Mit den technischen Daten und den Laborergebnissen von digitalkamera.de will ich mich gar nicht lange aufhalten, das hat Benjamin ja bereits erledigt. Hier geht es jetzt vielmehr darum, welchen Eindruck das SEL-90M28G nach ein paar Tagen praktischen Einsatz auf mich gemacht hat. Mit einem Gewicht von 600 Gramm und einer Länge von 13 Zentimetern ist das 90er Makro ein ganz schöner Brocken. An meiner Alpha 7 II mit ihrem stärker betonten Handgriff habe ich allerdings keine Probleme, freihand mit der Kombination zu arbeiten. An den etwas zierlicheren Modellen A7, A7R und A7S mag das anders sein, ausprobieren konnte ich es nicht. Der Durchmesser des Objektivs beträgt 78 Millimeter an der dicksten Stelle. Damit ragt es so eben nicht über die Unterkante der Kamera hervor. Es lässt sich gerade noch auf einem Makroschlitten verwenden, ohne dass etwas schleift oder gar klemmt. Insofern ist es für mich auch kein Problem, dass Sony das SEL-90M28G nicht mit einer Stativschelle versehen hat. Die Verarbeitung wirkt sehr solide, das neue 90er Makro besteht weitgehend aus Metall. Eine Streulichtblende liefert Sony mit, die ist allerdings aus Kunststoff gefertigt. Da hätte ich eine robustere Ausführung aus Metall bevorzugt, was sicherlich auch angesichts des recht stolzen Preises für das Objektiv von ca. 1.150 Euro (UVP) durchaus angemessen wäre. Sony hat das neue 90er Makro mit einem linearem Fokusantrieb (Direct Drive SSM) ausgestattet. Er schraubt die Fokusgruppe im Objektiv nicht durch einen Schneckengang, sondern bewegt die entsprechenden Linsen linear vor und zurück. Dieser Linearantrieb arbeitet sehr schnell, insbesondere wenn er nicht den gesamten Fokusbereich zwischen der Naheinstellgrenze von 28 Zentimeter (gemessen ab Sensorebene) und unendlich durchfahren muss. Positiver Nebeneffekt: Das SEL-90M28G ist innenfokussierend, es ändert sein Länge beim Scharfstellen nicht. Mit gleich zwei schaltbaren Limitern lässt sich der Fokusbereich begrenzen: Einmal auf den Bereich zwischen unendlich und 50 Zentimeter (entspricht einem Abbildungsmaßstab von ca.1:4) und zum zweiten auf 50 bis 28 Zentimeter (Abbildungsmaßstab 1:1). In der Praxis stellt der Autofokus des SEL-90M28G derart schnell scharf, dass mir damit mühelos Makrofotos aus der Hand gelungen sind. Mit meinem betagten Minolta-Makro (100/2.8) an der Alpha 77 II (und früher Alpha 99) ist das praktisch nicht möglich, weil sich bei handgehaltenen Aufnahmen der Aufnahmeabstand rascher ändert, als der Autofokus nachregeln kann. Aber auch wenn das SEL-90M28G als Portraitobjektiv herhalten muss, habe ich den Autofokus als angenehm flott empfunden; flotter jedenfalls, als ich es von jedem anderem Makroobjektiv gewohnt bin. Hinzu kommt, dass das Sony FE 90 mm 2.8 Macro G OSS mit einem optischen Bildstabilisator versehen ist; auch er erleichtert schnelle Nahaufnahmen aus der Hand. Bis zu einer Belichtungszeit von 1/60 s waren alle meine handgehaltenen Aufnahmen scharf und nicht...

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Objektivübersicht aktualisiert

Posted by on Mittwoch, 6. Mai 2015 in Blog | Keine Kommentare

Kleiner Hinweis: Heute war endlich mal etwas Zeit, meine Objektivübersicht für FE-Mount auf aktuellen Stand zu bringen. Hinzugefügt habe ich die neuen Batis-Objektive von Zeiss sowie einige weitere Daten aktualisiert.

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Camera Raw 9 für Photoshop erschienen

Posted by on Dienstag, 28. April 2015 in Bildbearbeitung, Blog | Keine Kommentare

Camera Raw 9 für Photoshop erschienen

Im Trubel um die Neuvorstellung von Lightroom 6 ist es etwas untergangen, dass Adobe auch Camera Raw (ACR), den Raw-Konverter von Photoshop, erneuert hat. Camera Raw 9 erhält ebenfalls Funktionen wie HDR und Panorama sowie die GPU-Unterstützung, es ist für Photoshop CC und Photoshop CS6 verfügbar. Anwender von Photoshop CC erhalten Camera Raw 9 automatisch über das Creative Cloud Update. In Photoshop CS6 kann es über die Update-Funktion im Hilfe-Menü bezogen werden. Allerdings bleiben die neuen Funktionen in Photoshop CS6 gesperrt, ACR9 erhält hier nur die Unterstützung für neue Kameras und Profile. Ähnlich wie in Lightroom 6 lassen sich nun auch in ACR 9 HDR- und Panoramabilder direkt im RAW-Konverter und damit ohne Umweg über Photoshop zusammenfügen. Ebenfalls von Lightroom 6 übernimmt Camera Raw 9 die GPU-Unterstützung, die für schnelles Zoomen und einen deutlich beschleunigten Bildaufbau bei Einstellungsänderungen sorgt. Weitere Informationen gibt es im Lightroom Journal (auf Englisch), die wichtigsten Neuerungen stellt Adobe in zwei Videos vor. HDR-Funktion...

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Fotopresso 2/2015 erschienen

Posted by on Freitag, 24. April 2015 in Blog | 1 Kommentar

Fotopresso 2/2015 erschienen

Bislang habe ich bei meinen täglichen Streifzügen durchs Web auf photoscala erfahren, wenn es mal wieder eine neue Ausgabe des PDF-Magazins »Fotoesspresso« gab. photoscala ist leider nicht mir online – also informiere ich heute: Fotoespresso 2/2015 ist erschienenen und kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden. Fotoespresso 2/2015 gibt es hier zum Gratis-Download. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um Norbert Span und Bernd Willinger, die den Nachthimmel in spektakulären Fotografien einfangen. Bernd Kiekhöfel wirft einen Blick auf Photo Mechanic, ein Programm, das die Erfassung, Verschlagwortung und Verwaltung digitaler Bilder unterstützt. Jürgen Gulbins widmet sich ausführlich dem Photoshop-Plugin Exposure von Alien Skin, das ich übrigens auch verwende. Und Gerhard Rossbach hat das Atelier von Charlotte Steffan besucht, in einem weiteren Beitrag stellt er Fotografien von Gerd Ludwig vor, der in seinen Bilder nicht nur schöne aber immer erzählenswerte Geschichten...

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Zeiss Batis 1.8/85 und 2/25 – neue Objektive für Alpha 7

Posted by on Mittwoch, 22. April 2015 in Blog, Fotografie | 7 Kommentare

Zeiss Batis 1.8/85 und 2/25 – neue Objektive für Alpha 7

Heute kündigt Zeiss zwei hochwertige Festbrennweiten für die Alpha-7-Familie an: Das Weitwinkel Batis 2/25 sowie die Portraitbrennweite 1.8/85. Beide Objektive verfügen über ein OLED-Display zur Anzeige der Fokusentfernung und Schärfentiefe. Das Design lehnt sich stark an die Otus-Serie an, das 85er ist zudem mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Im Juli 2015 sollen die neuen Batis-Objektive auf den Markt kommen. Zeiss bleibt seiner Linie treue und benennt die neuen Batis-Objektive ebenfalls nach einer Vogelgattung (die anderen Serien heißen Touit, Loxia und Otus); in diesem Fall dem afrikanischen Wollschnäpper. Die heute angekündigten Batis 1.8/85 und Batis 2/25 sind die ersten FE-Objektive von Zeiss mit Autofokus. Sie verfügen über einen AF-Antrieb mit Linearmotor; eine Technologie, die besonders leises und schnelles Fokussieren ermöglicht (siehe dazu auch mein Testbericht zum Sony FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA). Das Design der Batis-Reihe orientiert sich an dem der besonders hochwertigen Otus-Serie mit glatter Oberfläche und einem gummierten Fokusring. Eine absolute Innovation ist das kleine OLED-Display, mit denen Zeiss die Batis-Objektive ausstattet. Es informiert über die aktuelle Fokusentfernung und die daraus im Zusammenspiel mit der eingestellten Arbeitsblende resultierende Schärfentiefe. Ein weiterer Vorteil des Displays gegenüber einer klassischen Entfernungsskala: Es lässt sich auch in dunkler Umgebung sicher ablesen. Beide Objektive eignen sich für das Kleinbildformat der Sony-A7-Familie (FE-Mount), aber natürlich auch für Kameras mit APS-C-Sensor (E-Mount). Beide heute vorgestellte Batis-Objektive sind staub- und spritzwassergeschützt. ZEISS Batis 2/25 Das Weitwinkel 2/25 ist mit f/2.0 recht lichtstark. Es ist nach dem Distagon-Prinzip aufgebaut und verfügt über zehn Linsen in acht Gruppen. ZEISS hebt das asphärische Objektivdesign hervor, das „eine konsistente Abbildungsleistung über das gesamte Bildfeld sowie Darstellungsschärfe an der Bildperipherie“ sicherstellen soll. Die Naheinstellgrenze liegt bei 20 Zentimeter, woraus sich ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:5,2 ergibt. Das Batis 2/25 soll ab Juli 2015 ausgeliefert werden, es kann ab sofort im Handel vorbestellt werden und wird rund 1.300 Euro kosten. ZEISS Batis 1.8/85 Mit dem Batis 1.8/85 kommt ein lichtstarkes, moderates Tele, das vor allem für Portrait-Aufnahmen prädestiniert ist. Seine optische Konstruktion folgt dem Sonnar-Design, drei Linsen aus Sondergläsern sorgen laut ZEISS „für höchste Abbildungsqualität“. Besonderheit des Batis 1.8/85 ist der optische Bildstabilisator, der bei Freihand-Aufnahmen deutlich längere Verschlusszeiten erlaubt. Bei einer Naheinstellgrenze von 80 Zentimeter erzielt das 85er einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:7.9. Für ca. 1.200 Euro wird das Batis 1.8/85 ab Juli 2015 erhältlich sein, es kann ebenfalls ab sofort vorbestellt werden.   Mein Fazit Endlich! Auf ein lichtstarkes Portrait-Objektiv für meine Alpha 7 II warte ich schon lange, ZEISS bringt es nun mit dem Batis 1.8/85. Dass ein klassisches Portrait-Objektiv für die A7-Familie kommen würde, war klar. Dass es aber gleich mit Leckerbissen wie OLED-Display, Bildstabilisator und linearem AF-Antrieb ausgestattet ist, hat mich dann doch positiv überrascht. Über die Abbildungsqualitäten kann ich natürlich noch nichts sagen, doch in dieser Hinsicht hat mich ZEISS noch nie enttäuscht. Ein Objektiv wie das Batis 2/25 steht auf meiner persönlichen Wunschliste nicht ganz so weit oben. Als Reportage-Linse ist mir sein Bildwinkel schon zu groß, für Landschafts- und Architekturfotos brauche ich keine derart hohe Lichtstärke – da bin ich mit dem SEL1635Z ganz zufrieden. Event- oder Food-Fotografen werden das 25er aber sicherlich interessant finden; nicht nur wegen seiner ordentlichen Lichtstärke, sondern auch aufgrund der geringen Naheinstellgrenze. Sobald ich Zeit finde, werde ich die Daten zu den Batis-Objektiven in meiner Objektiv-Übersicht...

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Lightroom 6 und Lightroom CC sind da

Posted by on Dienstag, 21. April 2015 in Blog, Lightroom | 12 Kommentare

Lightroom 6 und Lightroom CC sind da

Seit Wochen brodelt es in der Gerüchteküche, seit heute Abend ist es offiziell: Adobe bringt Lightroom 6 und Lightroom CC. Ich hatte bereits die Gelegenheit, der neuen Version etwas auf den Zahn zu fühlen. Für digitalkamera.de habe ich ein ausführliches Preview zum neuen Lightroom veröffentlicht. Es wird übrigens wieder zwei Varianten geben: Die Kaufversion Lightroom 6 sowie die Mietversion Lightroom CC. Lightroom CC vorbehalten bleibt die Anbindung an Lightroom mobile für Smartphones und Tablets mit iOS oder Android. Hier möchte ich daher nur ganz knapp die wichtigsten Neurungen auflisten sowie mein ganz persönliches Fazit nach den ersten Tagen mit Lightroom 6 ziehen. Das ist neu: Leistung GPU-Unterstützung. Lightroom 6 lagert viele Berechnungen auf die GPU (Prozessor der Grafikkarte), wenn diese mindestens OpenGL 3.3 beherrscht. Das entlastet den Hauptprozessor und macht sich vor allem bei ressourcenhungrigen Befehlen positiv bemerkbar. Höhere Geschwindigkeit bei Im- und Export. Der Im- und Export von Bildern geht nun deutlich zügiger vonstatten. Automatische Größe der Vorschaubilder. Lightroom 6 erzeugt auf Wunsch Vorschaubilder in einer Größe, die der Bildschirmauflösung entspricht. Bildverwaltung (Bibliothek) Sammlung bereits beim Import auswählbar. Im Import-Dialog kann man nun eine Sammlung angeben, in die die frischen Aufnahmen automatisch einsortiert werden. Interessant ist dies vor allem auch in Verbindung mit Lightroom mobile: Gibt man als Ziel die Sammlung an, die sich mit Lightroom auf dem Smartgerät synchronisiert, sind die neuen Aufnahmen sofort auch auf dem Tablet oder Smartphone verfügbar. Automatische Gesichtserkennung. Ähnlich wie der Organizer von Photoshop Elements beherrscht Lightroom 6 eine automatische Personensuche. Einmal erkannte Gesichter werden den entsprechenden Personen zugeordnet, Schlagworte vergibt Lightroom dann ebenfalls automatisch. Ad-hoc-Entwicklung mit feineren Abstufungen. Die Ad-hoc-Entwicklung erlaubt jetzt kleinere Inkremente. Dafür klickt man bei gedrückter [Shift]-Taste auf die einfachen Pfeile. Kontextmenü für Sprühdose. Wer Stichworte „aufsprüht“, wird sich darüber freuen“, dass er jetzt mit [Shift]+Klick ein Kontextmenü öffnen kann. Daraus lässt sich unter anderem eines der neun zuletzt gewählten Stichworte auswählen. Sammlung filterbar. Sammlungen lassen sich filtern. So gibt der Filter „Herbst“ nur noch solche Sammlungen aus, die den Begriff „Herbst“ in der Bezeichnung tragen. Interessant vor allem für Anwender mit einer sehr umfangreichen Sammlungen-Palette. Bildbearbeitung (Entwickeln-Modul) HDR-Automatik. Lightroom 6 kann aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild erzeugen (Bilder auswählen, dann Tastenkombination [Strg]+H), die resultierende Datei wird im DNG-Format mit 32-Bit Wortbreite gespeichert. Dieses 32-Bit-DNG lässt sich dann wie gewohnt und uneingeschränkt im Entwickeln-Modul weiter bearbeiten. Panorama-Automatik. Aus mehreren Einzelaufnahmen setzt Lightroom 6 ein Panoramabild zusammen. Auch mehrzeilige Panoramen sollen möglich sein (ich hab’s noch nicht ausprobiert), ebenso HDR-Panoramen. Auch hier wird die resultierende Datei als DNG gespeichert, das sich uneingeschränkt weiter bearbeiten lässt. Verlaufs- und Radialfilter editierbar. Die Masken in Verlaufs- und Radialfilter lassen sich nun mit einem Pinsel verfeinern. Dabei ist es möglich, Bereiche aus dem Filter herauszuradieren oder zu erweitern. Rote-Augen-Korrektur auch für Tierfotos. Die Rote-Augen-Korrektur funktioniert nun ebenfalls für Tierfotos, korrigiert also auch bernsteinfarben leuchtende Katzen- und Hundeaugen. Diashow Bis zu zehn Musikstücke pro Diashow. Diaschauen lassen sich mit bis zu zehn Musikstücken (Sounddateien) unterlegen. Dabei kann Lightroom 6 die Bildwechsel an den Takt der Musik anpassen. Schwenk- und Zoomeffekt. Für Diashows kann man Schwenk- und Zoomeffekte festlegen. Lightroom generiert diese allerdings automatisch, Schwenkpfade oder detaillierte Zoomfahrten (wie in Photoshop Elements) lassen sich nicht vorgeben. Sonstiges HTML5-Galerien. Das Web-Modul erzeugt auf Wunsch HTML5-Galerien. Dann gibt’s hübsche Animationen beim Klick auf ein Vorschaubild. Nur noch...

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Adieu photoscala!

Posted by on Mittwoch, 15. April 2015 in Blog | 46 Kommentare

Genau elf Jahre alt ist photoscala, die etwas andere Website zur Fotografie, geworden. An ihrem heutigen Geburtstag hat sie für immer ihre Pforten geschlossen. Thomas Maschke, Initiator, Chefredakteur und Macher von photoscala ist erkrankt – offenbar so schwer, dass er sich außerstande sieht, die Website fortzuführen. Adieu photoscala und alles Gute, Thomas! Heute vor elf Jahren, am 15.04.2004, ging photoscala.de online. Webportale zur Digitalfotografie gab es seinerzeit bereits genug, doch photoscala wollte anders sein und war es auch. Nicht nur digital, keineswegs auf die pure Technik fokussiert und vor allem: streitbar. Für mich, der 2003 in die Digitalfotografie eingestiegen ist, war photoscala ein täglicher Begleiter. An den lebhaften Diskussionen dort habe ich mich zwar nie beteiligt, sie aber stets verfolgt – meist mit einem Schmunzeln, gelegentlich mit Kopfschütteln. Seit einigen Jahren habe ich Beiträge für photoscala verfasst, zuletzt im Dezember 2014 über das famose Zeiss Outs 1.4/85. Nicht nur sie sind jetzt Geschichte, die Inhalte von photoscala sind seit heute nicht mehr abrufbar. Und das nicht etwa, weil das Smartphone das Interesse an der puren (Digital-)Fotografie schwinden ließe. Geschlossen wurde photoscala, weil Thomas Maschke, der Macher der Website sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sieht, photoscala fortzuführen. Ich habe Thomas als sehr liebenswürdigen Menschen kennengelernt und habe jetzt nur einen Wunsch: Thomas, komm‘ wieder auf die Beine und erfülle dir alle Wünsche, die du bislang hinten anstellen...

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Lightroom: Welche Farbe hat das Leberblümchen?

Posted by on Freitag, 10. April 2015 in Bildbearbeitung, Blog | Keine Kommentare

Lightroom: Welche Farbe hat das Leberblümchen?

Welche Farben haben eigentlich Leberblümchen? Betrachte ich eines im lichten Wald, fällt die Antwort nicht schwer: violett. Lightroom ist das allerdings ganz anderer Meinung, und stellt meine heute mit der Alpha 77 II fotografierten Leberblümchen blau dar. Zum Glück ist dieses Problem schnell behoben. Heute habe ich mir mal etwas Zeit genommen, die Alpha 77 II mit dem 100er Minolta-Makro (und SAL-70200G plus 1,4x-Telekonverter) in den nahen Wald entführt, um die Fürhlingsblüher zu fotografieren. Die Leberblümchen durften da nicht fehlen. Die gefallen mir mit ihrer violetten Blüten immer wieder ausgesprochen gut. Doch in Lightroom ist vom sehr eigenständigen Farbton der Leberblümchen nicht mehr viel zu sehen, Lightroom stellt die Blüten in einem Veilchenblau dar. Schuld daran ist das Kameraprofil Adobe Standard, das Lightroom standardmäßig verwendet. Meine Alpha 77 II hat die Farben aber durchaus korrekt aufgenommen. Nur Lightroom reproduziert sie eben nicht richtig. Genauer gesagt: das Kameraprofil Adobe Standard nicht. Das Problem lässt sich leicht beheben, indem man eines der Profile von Sony nimmt – sie sind mit Camera […] gekennzeichnet. Ihr findet die Kameraprofile in Lightroom unter Entwickeln > Kamerakalibrierung > Profil. Dem Standard-Profil Adobe Standard am nächsten kommt das Profil Camera Standard. Für meinen Geschmack treffen die Sony-Profile die Farben deutlich genauer als das Profil Adobe Standard. Die Sättigung ist mir allerdings bei Camera Standard etwas zu hoch. Aber das lässt sich ja dann leicht im Panel Grundeinstellungen des Entwickeln-Moduls von Lightroom korrigieren. Die Profile, die Sony in Lightroom bereitstellt, entsprechen übrigens den Vorgaben unter Kreativmodus in der Kamera. Wichtig auch: Der Raw-Konverter von Photoshop, Adobe Camera Raw (ACR), hat die selben Probleme und bietet die dieselben Lösungsmöglichkeiten....

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Im Test: Sony FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA

Posted by on Mittwoch, 8. April 2015 in Aktueller Kameratest, Blog | 3 Kommentare

Im Test: Sony FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA

In der letzten Woche hatte ich fast ausschließlich ein Objektiv an meiner Alpha 7 II: das FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA (SEL-35F14). Eigentlich empfiehlt sich die Edel-Linse ja auch für Architektur- und Landschaftaufnahmen. Das Wetter wollte da aber absolut nicht mitspielen, erst Sturm in Orkanstärke dann Graupel und Schnee. Die wenigen Sonnenstunden konnte ich aber für ein anderes Sujet nutzen, das dem SEL-35F14 ebenfalls sehr liegt: Reportage. Hier mein erster Eindruck und vor allem ein paar Bilder, die mit dem Objektiv entstanden sind. Das sehr lichtstarke 35er ist ein besonders Objektiv: Groß, schwer und leider auch teuer. Wer sich für einen ausführlichen Testbericht interessiert – den habe ich für digitalkamera.de geschrieben. Hier geht es nun vor allem um die Besonderheiten, die mir am  Sony FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA aufgefallen sind. Da ist zunächst einmal der Blendenring – ein Bedienelement, das eigentlich bei E-Mount-Kameras nicht nötig ist, schließlich wird hier ja die Blende elektronisch via Kamera vorgewählt. Aber die Blende lässt sich am SEL-35F14Z auf stufenlos umschalten. Und dann bekommt der Blendenring einen Sinn, lässt sich doch jetzt mit seiner Hilfe weich auf- oder abblenden – vor allem für Videofilmer eine interessante Option. Stufenlose Blende ◄ Zurueck Vor ► Bild 1 von 6 Die Blendensteuerung lässt sich von der beim Fotografieren üblichen Rastblende auf stufenlos umschalten. Die stufenlose Blendensteuerung ist vor allem für Videofilmer interessant. Etwas Besonderes hat sich Sony auch für den Autofokus-Antrieb des SEL-35F14Z einfallen lassen. Bei dessen Direct Drive SSM verstellt ein Linearantrieb die Fokusgruppe im Strahlengang. Die entsprechenden Linsen werden also nicht mehr »geschraubt«, sondern linear hin- und hergefahren. Dank dieser Technik fokussiert das neue 35er wirklich sehr schnell, an meiner Alpha 7 II hielt es auch bei zügigen Kamerafahrten das Hauptmotiv sicher im Fokus. Vor allem aber arbeitet der Direct Drive SSM flüsterleise, was sicherlich nicht nur Videofilmer freuen wird. Doch wie steht’s mit der Bildqualität? Die ist unterm Strich sehr gut, so wie man es von einem Objektiv in der Preisklasse des FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA erwarten kann. Bei Offenblende und abgeblendet bis etwa f/2.0 zeichnet es ein herrlich weiches Bokeh, das auch bei noch kleineren Blendenöffnungen nie unangenehm harsch wird. Zum sehr gefälligen Bildeindruck trägt zudem bei, dass das SEL-35F14Z resistent ist gegen chromatische Aberrationen, Farbsäume an Kontrastkanten sind bei ihm kein Thema. Das gilt ausdrücklich auch für longitudinale chromatische Aberration (»Bokeh-CAs«), die Sony im Verein mit Zeiss sehr sauber auskorrigiert hat. Die maximale Auflösung ist sehr hoch, das Testlabor von digitalkamera.de hat Werte von über 70 Linienpaaren pro Millimeter gemessen. Gut gefallen hat mir auch, dass das SEL-35F14Z kaum anfällig für Flares oder Blendenflecken ist, wenn sich eine Punktlichtquelle im Bildausschnitt befindet. Beispielbilder 12345► Perfekt ist das FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA allerdings nicht, insbesondere nicht bei großer Blende. Bei Offenblende vignettiert es ausgesprochen stark, der Helligkeitsverlust zu den Bildrändern hin beträgt mehr als -2 EV. Glücklicherweise verringert sich dieses Problem merklich, sobald mindestens auf f/2.0 abgeblendet wird. Gravierender ist da schon, dass bei großen Blenden auch die Randauflösung merklich leidet. Wer bis in die Ecken hoch-aufgelöste Aufnahmen wünscht, sollte das SEL-F35F14Z auf f/8 abblenden. Mein Fazit: Abgesehen von einigen Schwächen bei großen Blenden macht das FE 35 mm 1.4 Distagon T* ZA alles richtig. Die Bildqualität ist beeindruckend, insbesondere wenn man...

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